Neubau home of beach
Auftraggeber: Verein Beachvolley Bern
Entwurf, Planung und Ausführung
2020-2026
Das Projekt sieht zwei Baukörper vor, die sich in Form und Funktion unterscheiden: Einen Baukörper, welcher entlang der nördlichen Strasse rund 22 Meter hoch ist und die Parzelle optimal verdichtet nutzt. In diesem sind die Garderoben, die Gastronomie, die Verwaltungs- und Mantelnutzungsräume, die Vereinsräume, die Sportphysiotherapie sowie die Erschliessungskerne (Treppenhaus und Lift) mit Blick auf die Spielfelder untergebracht. Südlich davon befindet sich die Beachsporthalle mit vier Indoorfeldern und vier Aussenfeldern auf dem Dach für den Sommerbetrieb.
In westlicher Richtung (zum Viaduktraum) vorgelagert entsteht ein weiteres Aussenbeachsportfeld. Dieses dient der Adressbildung und soll einen attraktiven und nahtlosen Übergang zum Viaduktraum und dessen Sport- und Kulturnutzungen schaffen. In den zwei Untergeschossen befindet sich die öffentliche Einstellhalle mit 84 Parkplätzen.
Die Materialisierung sieht vor, sämtliche Konstruktionselemente möglichst sichtbar zu belassen: So prägen die Holz-Fachwerkträger sowie dazwischenliegende Wandfelder mit OSB-Platten die Beachsporthalle. Im Kontrast dazu sind die beiden Treppenhäuser ganz in Sichtbeton gehalten. Geschliffene Unterlagsböden, Vollholzwände und -decken, Raumhaltige Wände als Garderoben- und Stauräume sowie Holzdecken prägen die Mantelnutzungsräume. Die Fassade des Rucksacks wird durch vertikale Holzschalung geschossweise gegliedert, die grossflächige Beachsporthalle mit horizontaler Fassadenschalung eingerahmt.
Der hochgedämmte Holzelementbau sorgt sowohl in der Erstellung als auch im Betrieb für einen tiefen CO2-Fussabdruck. Die Biodiversität hat auf der Parzelle des Bauprojekts eine grosse Bedeutung, indem Bäume, Sträucher und weitere Ökostrukturen angepflanzt werden. Die Wärmeerzeugung des Gebäudes erfolgt mittels Fernwärme aus der Energiezentrale Forsthaus. Eine hochgedämmte Gebäudehülle, zeitgemässe, energieeffiziente Beleuchtungsmittel, Nachtauskühlung und eine intelligente und bedarfsorientierte Steuerung der Haustechnik sorgen für eine Energiebilanz, die weit unter den gesetzlichen Anforderungen liegt. Zudem trägt das Gebäude aktiv zur eigenen Energieproduktion bei mittels Photovoltaik-Anlagen auf dem Dach sowie an der Fassade. Der eigenproduzierte Sonnenstrom soll zusammen mit einem 2nd live Batteriespeicher u.a. auch für das öffentliche Laden von E-Bikes benutzt werden.
Das Gebäude wird Minergie-P zertifiziert.





































